Australian Open 2014

Einen meiner Traeume habe ich mir mit dem Besuch der Australian Open in Melbourne dieses Jahr erfuellt. Tickets und Fluege habe ich mir schon letztes Jahr klar gemacht, daher hat mich der gesamte Trip nur so um die 400Dollar (um die 300EUS) gekostet, also richtig guenstig.

Den Freitag hatte ich mir frei genommen und bin morgens nach Melbourne geflogen und habe mich dann gleich direkt vom Flughafen auf zum Australian Open Gelaende gemacht. Ich hatte Glueck und konnte noch den letzten Satz des Matches von Florian Mayer gegen seinen polnischen Gegner erleben. Ich hatte fuer den Tag einen Ground Pass, der mir Zutritt zu saemtlichen Courts und Spielen gab, von den 2 großen Arenen abgesehen. Der Ground pass ist ein wahrhaftig guter Deal, denn er kostes gerade mal umgerechnet 30 EUR und eignet sich hervorragend um alles einmal kennenzulernen. Auch Besuche des Trainings der Stars ist bsp inklusive und ueberall gabs riesige Videoleinwaende ueber die man das Geschehen der Open verfolgen konnte. Also alleine schon um das “Dabeiseingefuehl” zu haben lohnt es sich schon sich so ein Ticket zu ziehen. Mein Highlight des Tages war unsere deutsche Vertretung Julia Goerges in Action zu sehen und sogar noch ein Foto mit ihr zusammen zu ergattern. Unbezahlbar! Das zweite Highlight war die Australian Open an diesem Tag “authentisch zu erleben”, denn es waren echt bombige 46 Grad. Echt uebel und sogar fuer nen Hitzejunkie fuer mich zu viel, denn nach 3 Stunden Tennisgucken in der Sonne meldeten sich erstmals Kopfschmerzen… Aber das gehoert wohl dazu.

Am naechsten Tag hat es sich gleich um 20 Grad auf um die 25 Grad abgekuehlt, ein Wetterumschwung der allen recht kam. Ich hatte fuer den Tag Karten fuer die Abendsession in der Rod Laver Arena, wo ich Nadal und Azarenka in Action sehen werde. Ich war allerdings so vom Vortag geflasht, dass ich mir noch noch nen Ground Pass fuer den Tag klaeren wollte, denn mein Abendticket laesst mich wirklich auch erst abends rein. Allerdings war es nun Samstag und dieser Tag laut aller AU Open Angestellten der vollste des ganzen Turniers, keine Chance auf einen Pass. Per Zufall dann ein naechstes Highlight. Ich bekam mit, dass man auch ausserhalb des Gelaendes einen guten Blick auf Trainingscourts haben kann. Spazierte also zu den Courts und versuchte jemanden Bekanntes auszumachen. Und ich traf den Jackpot: Nach 5 minuetiger Identifizierungsarbeit stellte ich fest, dass ich Federer beim Practice zuschaute. Und davon konnte ich mich 30 Minuten nicht loesen. Der gute Roger bereitetete sich gerade auf sein Match vor und ich lernte, dass zumindest er sich ganze 2 Stunden vor dem eigentlichen Match einspielen tut, bevor es dann auf den Court geht, echt interessant. Den Rest des Tages Nachmittags habe ich dann in Melbourne City verbracht und mir diverse Matches im Public Viewing gegeben. Abends dann gings in die Rod Laver Arena, wo ich die vorhin genannten Stars in Action sehen konnte. Waren leichte Aufgaben fuer die beiden, aber ihr Geld trotzdem wert, denn mein Platz war erste Sahne und es hat einfach nur Spass gemacht Tennis auf so nem hohen Niveau sehen zu duerfen. Habe auch den beruehmten Freund Azarenka, den LMFAO Kerl gesehen, sass mir quasi gegenueber :)

Der Sonntag dann stand auch noch mal ganz im Zeichen des Tennis. Ich hatte mir in letzter Sekunde noch Karten fuer die Tagessession der zweiten grossen Halle geklaert, der Hisense Arena. Auch hier hatte ich Glueck, denn die Bekanntgabe der Tennispartien geschieht immer erst zu spaeter Zeit einen Tag vorher. War also ein wenig Gluecksspiel dabei und ich hatte echt das Glueck die Florian Mayer Partie gegen Ferrer zu erwischen und ausserdem die spaetere AU Open Gewinnerin Li Na live zu sehen. Mayer hats nicht gepackt leider, hat aber ne tolle Partie abgeliefert und mich ein wenig Zittern lassen. Denn durch sein unerwartet starkes Aufspielen streckte sich das Spiel. Das war zwar zum einen gut fuer die Unterhaltung, aber ich lief Gefahr meinen Flug nach Sydney zurueck zu verpassen. Letztendlich hat aber alles noch fuer mich geklappt.

AU Open kann ich nur sagen – geil! Fuer die Zukunft habe ich Wimbledon und die French Open auf der Liste. Wer kommt mit?!


Lieben Gruss!

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Skippy mit Kollegen

DEUTSCH

Gestern ging es auf Tuchfuehlung mit den heimlichen Herrschern des Kontinents. Ich hatte schon des oefteren die Bekanntschaft mit dem einen oder anderen Kaenguru hier machen duerfen, aber gestern sollte ich den Schlingeln so nahe kommen wie noch nie zuvor.

Mit meinem italienischen Mitbewohner Claudio bin ich ins sogenannte “Kangaroo Valley” gefahren. Das ist auf halber Strecke von Sydney nach Newcastle und in noerdlicher Richtung von Sydney gelegen. Eine etwaige Zugfahrt von 2 Stunden mussten wir dafuer hinter uns bringen. Der Sammelplatz der Kaengurus befand sich etwas ausserhalb und wir mussten noch einen einstuendigen Fussmarsch auf uns nehmen von dem Bahnhof aus. Wir wurde aber belohnt, denn die Kangurus vor Ort waren zahlreich und das Gegenteil von scheu. Sobald man ihnen etwas Toastbrot hinhielt wurde schnell danach gegrabscht ohne Ruecksicht auf Verluste. Man musste aufpassen, dass man von ihnen keinen Schlag ins Gesicht abbekam. Fuer mich sind die einzigen ernsthaften Gegner der Klitschkos diese australischen Ureinwohner. Kollege Claudio hat auch gut was abbekommen, als er die Viecher fuettern tat und hat eine gehoerige Schramme als Andenken abbekommen.

Wenns aber nicht ums Essen ging, dann waren die Skippys SEHR entspannt und immer mit einem neugieren Blick auf die Besucher gerichtet. Genau das macht die Kaengus auch so liebenswert, denn von Natur her sind sie einfach niedlich anzuschauen und wirken angenehm sorglos, wenn sie wie so oft am Boden liegen und chillen.

ENGLISH

Yesterday I had the chance to check out some roos with my flatmate Claudio. We went to the kangaroo valley which lies about 2 hours by train North of Sydney.
The roos were really cute to look at, but became quite aggressive and “goal orientated” when it came to food. When you were holding out some toast bread to them they started grabbing for it and tried to knock you out so they can get to the whole pack of toast. Check out my two movies down below on this.
Apart from that and when it was not about food then they were just lovely to look at. They are just so chill and relaxed and curious and always take a look at whats happening around them. Really dig those guys.

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Sonntag – Strandtag

ENGLISH Down below

Den gestrigen Sonntag habe ich mich mit dem Fahrrad aufgemacht nach Coogee. Die letzten WEs waren gekennzeichnet von viel Lesen zuhause um mein Bein zu schonen. Aber dem gehts langsam besser und das wollte ich ausnutzen.

Coogee Beach ist neben Bondi Beach der mit Abstand bekannteste und beliebteste Strand von Sydney. Wenn das Wetter gut ist, was meist der Fall ist, dann ist der Strand inklusive Strandpromenade pickepacke voll mit Touris und Einheimischen. Mir gefaellt Coogee etwas besser als Bondi. Nicht nur von der natuerlichen Auspraegung her, sondern auch weil er etwas mehr einheimischer gepraegt ist als Bondi. Bondi ist deutlich mehr Backpackermaessig gepraegt und erinnert daher auch deutlich staerker an den Ballermann 6.

Mit dem Rad brauche ich etwa 25-30 Minuten bis zum Strand, muss mich dabei aber jedes Mal ueber Huegel mit dem Bike rueberhangeln, die ich von dem Auswuchs als berliner Kind nicht gerade gewohnt bin. Aber die Belohnung, naemlich in Form von gut Tempo den Berg Richtung blaues Meer runter zu rasen, hat es natuerlich in sich.

Auf den Fotos sehr ihr wie voll es am WE war. Vermutlich sind auch viele wegen der schlechten, rauchigen Luft in der Innenstadt, die von den Buschbraenden in den naheliegenden Blue Mountains stammt, an den Strand gefluechtet.

Abends dann habe ich mit meiner Mitbewohnerin Parvaneh zum ersten Mal in meinem Leben chinesische Dumplings gemacht. Die werden hier in jedem der vielen chinesischen Restaurants verkauft und schmecken fantastisch. Das Selbermachen war letztendlich auch nur halb so schwer. Ich mache euch mal ein paar, wenn ich wieder in Berlin bin 

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Yesterday, which was Sunday, I went to Sydney Coogee beach. Its now almost a month since I had the accident with the car and I was forced to stay home a lot. But I am eventually feeling better and was eager to see a little bit of Sydney again (other than my bedroom…).

Coogee is Sydneys most famous beach, second to Bondi beach. I personally like Coogee a bit better than Bondi, as it’s a bit less touristy and not so many backpackers turning the Sydney beach into a Cancun beach spring break party (yes, I am getting older…).

Anyway, I went to the beach by bike and it only takes me about 30 mins to get there. The only obstacles are the hills which are San Fran like high and it takes some strength to master them. But the reward off course is awesome, when you race them down straight towards the blue sea.

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Dem Fahrrad gehts gut…

Hallo!

Es ist ne geraume Weile her, dass ich mich mit meinem Blog oder einer Massenmail an die Aussenwelt gerichtet habe. Ich habe soeben beschlossen mal wieder ein allgemeines Update zu geben an alle, die es interessiert. Ausserdem hatte ich mal wieder Lust etwas deutsch zu schreiben.

Moeglicherweise der andere Anlass ist meine gute Laune, die insbesondere darin begruendet liegt, dass ich zum ersten Mal seit 4 Wochen wieder Schuhe tragen kann. Fuer den Nichtinformierten mag das sehr komisch klingen. Aber Tatsache ist, dass ich vor 4 Wochen ein Unfall mit einem Auto gehabt habe, dass meinen rechten Fuss derartig mitgenommen hat, dass ich die vergangenen Wochen jedwede Strecke mit Flip Flops, die hier in Australien aus mir unbekannten Gruenden “Thongs” genannt werden, zuruecklegen musste.

Der Unfall hatte mich ein wenig aus der Bahn geworfen, denn bis zu dem Tag war ich eigentlich ziemlich guter Dinge gewesen. Ich war noch relativ frisch zurueck wieder in Australien nach einem wunderschoenen Monat im sonnigen Berlin. Zwar war mein Aufenthalt in Berlin auch viel von Arbeit gekennzeichnet, denn ich habe 3 Wochen meines Aufenthaltes mit Homeoffice verbracht, doch trotzdem hatte ich natuerlich Gelegenheit mit dem Einen oder der Anderen mich Abends auf einen Tee oder ein Bier zu treffen.
Auf jeden Fall hatte ich noch guten postive Berlin Vibe in mir drin, als der Unfall passierte und hier nun eine kurze Schilderung des Vorgangs:

-> Morten auf dem Weg zur Arbeit mit seinem wunderschoenen kleinen Drahtesel
-> Er haelt an einem der vielen kleinen Kreisverkehre hier in Sydney an, wartet bis freie Bahn ist, will losfahren UND spuert einen moerderischen Schmerz in seiner rechten Hacke und seinem rechten Knoechel

Was passiert ist, war dass mich ein Autofahrer komplett uebersehen hat und nur Augen fuer die vorbei fahrenden Autos im Kreisverkehr gehabt hat. Als die dann durch waren fuhr er los und mir in meinen rechten Fuss rein. Ich humpelte auf den Buergersteig, meinem wunderschonen kleinem Drahtesel gings zum Glueck gut. Der Herr, der mich angefahren hat fing an mir Vorhaltungen zu machen, dass ich zu schnell sei (?Ich war vor ihm am Kreisverkehr?) und mir versicherte, dass mein Fuss in Ordnung sei und nicht gebrochen (keine Ahnung, wer ihm das gefluestert hat). Na ja, auf jeden Fall war der “gute” Mann nicht sehr verstaendnisvoll. Ich war vom Schmerz arg gebeutelt und hatte nicht den Kopf dafuer in der Situation das richtige zu machen, naemlich die Cops zu rufen und das Nummernschild zu notieren. Eh ich mich versah war der Kerl auch schon wieder weg, alles lief wie in einer Fremddimension fuer mich ab zu der ich keine bewusste Verbindung hatte. Als ich mir wieder die gewohnte Dimension vergegenwaertigte, fand ich zumindest heraus, dass ich mir die Visitenkarte von ihm habe geben lassen.

Als ich wieder etwas mehr zu mir gekommen bin, habe ich meinem Boss Bescheid gegeben, dass die Chancen, dass ich heute auf der Arbeit erscheinen werde, soeben auf Null gesunken sind. Ich bin dann nach Hause gehumpelt und habe mir von zuhause aus ein Taxi gerufen, dass mich dann in die Notaufnahme das nahe gelegenen Royal Prince Alfred Hospitals gebracht hat. Dort dann wurde mein Blutdruck gemessen (1a – die Ruhe in Person) und auch mein Bein geroentgt und es hat sich schnell heraus gestellt, dass nichts gebrochen scheint und da war ich wirklich endlos erleichtert. Ich habe Kruecken bekommen und habe mich dann von einem Taxi nach hause fahren lassen. Die kommenden Tage habe ich dann auch von zuhause aus gearbeitet. Waehrend am Tag des Unfalls der Fuss nur verdammt weh tat, aber bis auf die Blutung an der Ferse recht okay aussah, machte der er in den naechsten Tagen eine fuerchterliche Transformation durch und sah nach ein paar Tagen echt uebel aus. Der Innenrist und Aussenrist (kann man diese Fussballtermini auch im medizinischen Kontext verwenden?) waren lila, die Ferse und die Hacke war noch schoen blutig und meine Zehen faerbten sich Schwarz. Gluecklicherweise nahm der Schmerz aber nach und nach ab. Nach einer Woche konnte ich wieder zur Arbeit, zwar halt nur auf Flip Flops, aber immerhin…

Zu dem Kerl, der mich angefahren hat. Nun, es hat sich heraus gestellt, dass er mir eine falsche Visitenkarte gegeben hat und er mir damit doppelt eins rein gedrueckt hat. Kann mir nicht vorstellen, dass er auf diese Leistung sehr stolz ist und wenn doch, dann faellt mir dazu auch nichts mehr ein. Ich hatte noch am Tag des Unfalls eine Mail an die Adresse auf der VK geschrieben um ihn auf dem Laufenden zu halten mit meinem Krankenhausbesuch etc. Am Abend dann bekam ich eine Anruf von einem Herrn, der mir sagte, dass anscheinend jemand seine VK an mich weiter gereicht hatte. Und das hatte ich auch schon erwartet, denn ich habe den Namen der VK auf dem Berufsnetzwerk LinkedIn eingegeben und die Suche ergab, dass die Person auf der VK tatsaechlich eine komplett andere ist als die, die mich am Morgen umgesaebelt hat. Der Anrufer sagte mir, dass er vor 2 Wochen in Sydney auf einer Konferenz gewesen ist und dort schaetzungsweise 300 VKs verteilt hat. Damit haben sich die Chancen, dass ich den Kerl wiederfinde ebenfalls gen Null entwickelt.

Mit meinem Aerger haelt es sich trotzdem in Grenzen, denn ich bin froh, dass sich mein Fuss auf gutem Wege der Besserung befindet und das ist die Hauptsache. Bin nur etwas entaeuscht wie unheimlich feige und verantwortungslos sich Menschen doch Verhalten koennen. Wo kommt dieser Mangel an Zivilcourage und dieser Egosimus her?

Wie dem auch sei, sicherlich koennt ihr jetzt verstehen wie froh ich bin heute meine Chucks mal wieder getragen zu haben, auch wenn ich mein rechter Hacken immer noch geschwollen ist und leichte Schmerzen vorkommen.

Wegen dieses Unfalls sind einige meiner Planungen, die Wandern, Naturschau und Wochenendtripps beinhaltet haetten, erst mal zu kurz gekommen. Highlights der vergangenen Wochen waren diverse Besuche von Riesenspinnen bei uns in der Wohnung (anscheinend ist gerade Saison), die Entdeckung, dass die Kunstgalerie von NSW jeden Mittwoch einen internationalen Film umsonst bei sich zeigt und, dass der Sommer endlich nach Sydney kommt. Und das tut er sehr wechselhaft. Waehrend es gestern einen Tag mit um die 38 Grad im Schatten gab, waren heute gerade mal 20 Grad erreicht worden. Ich freu mich schon auf weitere heisse Tage!

In den naechsten Wochen werde ich weiterhin mit viel Arbeiten beschaeftig sein, die trotz allem groessenteils doch Spass macht. In den kommenden Wochenenden versuche ich dann wieder ein bisschen mehr von Sydney und Umgebung zu erleben und werde euch darueber in Kenntnis setzen.

Zuallerletzt wuerde ich euch gern noch bitten mir Bescheid zu geben, ob ihr zukuenftig eine Mail bekommen moechtet, die euch darueber unterrichtet, dass es ein Update auf meiner Seite gibt. Wenn ihr diesen “Newsletter” erhalten moechtet, dann schreibt bitte eine Mail an morkator@gmx.de mit dem Betreff: “Mortadella”. Bei einigen Leute bin ich mir relativ sicher, dass sie einen Newsletter erhalten wollen und diese Basis nehme ich mal vorsichtshalber schon auf. Trotzdem freu ich mich ueber jede offizielle Bestellung :-)

Ich gruess euch ganz lieb.

Euer Morten

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Meetup Mystery Weekend – durch New South Wales

BILDER WEITER UNTEN / PICS DOWN BELOW / BERICHT VORERST NUR AUF ENGLISCH

Last weekend I went on a “meetup”. Meetup is an online portal to find people with similar interests in order to go to events together. I am part of the meetup group “Sydney Bushwalking”. They offer tours through the wild, whale watching at the coast and things like that. This weekend it was a trip happening that went over the whole weekend.

On Saturday morning our group consisting out of 12 people met in a suburb of Sydney and then all mounted a mini bus that would take us on the “Mystery weekend”. It was called mystery weekend, as hardly any details about whats exactly gonna happen were given out to the participants. Eventually a couple of infos slipped through before the trip though.

So after 3 hours of driving our first stop was a winery, where we got to do some wine tasting and had some Australian meat pie. Both the wine and the meat pie was pretty damn delicious. After that and a little more driving around, we reached one of the highest peaks in New South Wales and were havin a pretty nice view down into the valley. It was getting dark and we soon reached our destination where we would spend the night, a motel in Wellington. After we have all checked in, we went to a nearby “location” to get something to eat. This location was weird. It was a member club of Australian soldier veterans… and it was PACKED. The guy at the entrance said usually there are just a couple o folks hangin round (probably playin bingo), but this night it was a “Volksfest”. That was because the Aussies were celebrating “Xmas in July”, which kinda works as a replacement for the hot and sunny Xmas the Aussies always have in December. But not even their “Xmas in July” can really get you into Santa mood, as its still pretty warm outside and snow seems something would def never fall down here. Still they were havin a grand time and they had an Elvis singin some old known hits and they also had one o those old guys who plays the keyboard and sings – that dude was pretty rad, I have to say. Anyhow, anybody was havin a gay time and especially when some of our group started salsa dancing while Elvis was at his best, the old crowd was cheering like crazy. It really was an odd enterieur and it was especially funny when some of the older ladies would not let go of some of our dudes from the group, once they managed to get them dance with them. It was hilarious.

The next day started with an exploration of a cave nearby. The cave was deep in the ground and had some fantastic stalagmites and stalagtites (yep) to look at. After that we were visiting one of Australias oldest cities which obviously played its little role in the gold rush times. It was called the “10 dollar town”, as for some decent time the town was on any 10 dollar bill in AU. Apart from that the town did not really have much to offer I have to honestly say. Well, it had a shop with ancient board games, that really excited me. But the shop was closed  and the owners asleep, as all the rest of the village boys. After this adventure we went on to another wine tasting and after that on our way home.

The weekend passed by like… That. What I liked especially was that I got to know some new dudes and dudettes. We were a very internationally mixed group. We had one guy from Malta, who was an incredible story teller, we had Chris the organizer, an Aussie around his 60ies, we had three Chinese people with impressive English skiiiiilz, we had two more Germans, both ladies, then we had a guy from Iraq, a girl from Barcelona, another Aussie guy and a girl from Singapore, which I liked especially. Its crazy, but when you only spend one weekend together with people you have not met before in such an intimate way, then after the weekend you are surprised how well you have gotten to know some of them. I am gonna do this kinda thing again for sure, there is so much you learn from the other people and its very exciting, because you never know what kind of people will be together with you. Most of the people were very open minded like me and I think that’s because mostly only very open minded people would actually commit to a weekend with people they do not even know. You can find down below some pictures from our trip. See y’all.

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Lets go for a walk..uh sport I mean

DEUTSCHE VERSION WEITER UNTEN ZUSAMMEN MIT DEN FOTOS

ENGLISH

Yesterday and 2 weeks prior was hiking session again. On both events my Norwegian flatmate Ida was accompanying me.

What we did yesterday was another Blue Mountains tour. I have been there already a couple of times and just adore this magnificent area of Australia. Its simply full of Eukalyptus trees and cliffs and rocks and caves and… Ah its just marvellous. This time we went to Blackheath and were walking a hiking track, that was leading all along a cliff to a valley. After we have completed the cliff walk, we arrived at the valley, which was called the Great Canyon. It was a long way down, but we were rewarded with water falls, mist everywhere, little lakes and jungle like terrain. Additionally it was very fresh and chill down there, which was stopping a bit of the transpiration we were having due to our fast hiking pace.

The pictures pretty much tell what we were seeing, hope you enjoy that. And even though Ida has pretty good skiiilzzz in ducking away any time I take a picture, I managed to have one Paparazzi shot of her ;-)

The other weekend we made a trip along the beaches of Sydney. We started at the famous Bondi Beach and walked along the coast to Coogee Beach. On the way we were passing about 4 more beaches, each of them very unique in their style. Some were rough others were highly populated with people. The track was also very liked by joggers and other tourists, it was really really busy.

While I was pretty much in a relaxed go-for-a-walk mood, Ida was more into “lets burn some calories today dude!”, so the pace we had on the way to Coogee was not really in her favour. But after a nice lunch at the beach in Coogee we were going back fast to Bondi and were burning a fair amount of callories I reckon. Hope you enjoy the pics.

DEUTSCH

Dieses und das WE zwei Wochen zuvor stand mal wieder im Zeichen des Wanders. An beiden Wandertagen wurde ich von meiner netten norwegischen Mitbewohnerin Ida begleitet.

Gestern haben wir uns mal wieder auf in die Blue Mountains gemacht. Dort gab es wieder massenweise Eukalyptusbaeume, Kliffs, Taeler und Berge zu bestaunen. Der erste Teil fuehrte uns entlang einer rieisgen Schlucht mit Blick auf das Tal entlang und uns dann zum Abstieg in den “Great Canyon”. Es ging ziemlich weit nach unten, aber unten bot sich dann eine schoene Szenerie bestehend aus Wasserfaellen, moosigen Felsen, Wassergrotten und Dschungellandschaft. An einem Wasserfall konnte ich die Wasserdichte meiner neu erworbenen, professionellen Outdoorjacke testen – mit Erfolg zum Glueck.
Es war ein schoener Ausflug wie ihr den Bildern entnehmen koennt und auch obwohl Ida ueber hervorragende Anti-Paparazzi Faehigkeiten verfuegt, gelang es mir doch sie in einem Bild festzuhalten. ;-)

Zwei Wochen vorher haben wir einen Beach-Walk gemacht. Wir sind an dem beruehmten Bondi Beach gestartet und dann ueber mehrere kleinere Strandbuchten bis zum zweiten bekannten Beach von Sydney, dem Coogee Beach, gelaufen. So schoen der Walk auch ist, so sehr frequentiert ist er doch auch am WE. Viele andere Touris und besonders lokal ansaessige Jogger kamen uns entegegen auf unserer Tour. Wahrend der Hinweg zu Coogee ganz in meinem Interesse war, naemlich easy, viele Fotopausen, Schnacken mit anderen Spaziergaengern, versuchte ich dann auf dem Rueckweg mehr Idas Vorstellung des Tages entegenzukommen und zog das Lauftempo scharf an. Waehrend ich naemlich mit Chucks in meinem legeren “Sonntagsanzug” gekleidet war, war sie in voller Sportmontur. Wir waren ein wahres ungleiches Paar an dem Tag, das hauptsaechlich zurueckzufuehren war auf ein Missverstaendnis in unserer Kommunikation ueber das “genaue wie” unseres Wandertages. Aber durch den sportlich zurueck gelegten Rueckweg, wurde der schoene Tag auch ihren Anspruechen gerecht hoffe ich.

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Was unterscheidet Sydney von Berlin?

Je laenger ich in Australien, und im Besonderen Sydney, wohne, desto mehr Besonderheiten und Eigenheiten des Lebens hier fallen mir auf. Meistens sind es nur die kleinen Dinge.Die machen aber in der Summe einen grossen Unterschied zwischen dem Leben hier und dem Leben in Berlin aus.

Erst heute wurde mir einmal wieder die geographische Lage von Australien auf dem Globus vor Augen gefuehrt, naemlich in soweit dass sich Australien nicht weniger als genau rechts unten auf der rechten Arschbacke der Erde befindet. Ich hatte mir ueber die letzten Wochen so einige Buecherwunsche angesammelt (Murakamis Buch uebers Laufen, Gandhi Biographie…) und wollte die nun ueber Amazon bestellen. Tja, da ging dann nichts unter 18 Tagen Lieferzeit (shipping time), es sei denn man zahlt einen gewaltigen Aufschlag. Das ist natuerlich kein Vergleich zu Buecherbestellungen in Berlin. Auch die Buecher an sich hier sind ziemlich teuer. Da geht kaum etwas unter 20 Dollar, muss ja schliesslich alles hergeschifft werden von weit her. Und gerade das ist auch ein Grund, warum hier in Australien der Gebrauchtbeuchermarkt echt floriert. Die erste Zeit in AU habe ich so gut wie keinen einzigen Buecherladen mit Neuware erspaeht – alles waren 2nd hand Laeden. Ne schoene Sache aus dem Recyclingblickwinkel find ich allersdings.

Die Regeln fuer Radfahrer hier sind eine weitere Geschichte. Das man links faehrt ist ja klar und da hab ich mich auch schon erstaunlich gut dran gewoehnt. Interessant wirds, wenns um die Strassensicherheit fuers Bike geht. Helm ist absolute Pflicht, und daher sollte ich mir demnaechst auch echt mal einen zulegen. Und jetzt zu den Lichtern. Vorne hell, hinten rot, mehr Info brauchts nicht. Die Lichter koennen blinken, koennen am Helm befestigt sein oder am Rucksack, koennen am Pulli baumeln, alles geht. Es gibt keine Helligkeitsbestimmungen. Alles easy, wenn man das mal mit den deutschen Auflagen vergleicht. Hier kann man sich schnell sicher sein, dass man 100pro legal unterwegs ist.

Und gerade auf einer der letzten Radtouren von mir, ist mir ein kleines Highlight widerfahren. Und zwar wurde ich auf dem Nachhauseweg zwar aufs groebste eingeregnet (wenns in Sydney regnet, dann wirklich atemberaubend viel), aber als mir dann waehrend der Fahrt der Regen auf die Lippen und in den Mund lief und ich das Salz des Meeres schmeckte, da habe ich mich innerlich doch sehr gefreut und habe ein Laecheln in die Welt geschickt. Dicke fette Meeresregenwolken ueber mir :-)

Worin sich Berlin und Sydney aehnlich sind, das ist die Hektik auf den Strassen, wobei Sydney im Stadtinneren, aber doch noch ein Zacken voraus ist. Wenn ich durch die Strassenschluchten hier laufe und in die Gesichter der entgegenkommenden Meute blicke, dann sehe ich Stress, Stress, Stress. Jeder zweite haelt sich sein iphone vor die Nase beim laufen. Die andere Haelfte hat ein Headset im Ohr und spricht mit irgendwem, irgendwo. Alle Menschen hier in Sydney scheinen , waehrend sie unterwegs sind, ueberall zu sein, nur nicht im Hier und Jetzt. Oft rennen hier Menschen ineinander, weil beide Parteien gerade zu abgelenkt mit ihren Phones waren. Heute habe ich vor meiner Arbeit einen Bus abfahren sehen. Die Passagiere drin, haben nahezu ausnahmslos auf ihre Handybildschirme gestarrt. Manchmal habe ich das Gefuehl, dass ich einer der wenigen bin, die ihre fantastische Stadt ueberhaupt richtig wahrnehmen tut.

Dieses staendige abgelenkt sein der Sydney-Aussies haengt meines Erachtens nach aber auch einfach mit einer absoluten Aussiekerneigenschaft zu tun – der Geselligkeit. Socializing ist in Australien einfach Gang und Gebe und staendige Kommunikation ist dabei einfach immer mit dabei. Aussies telefonieren daher viel, facebooken viel, texten sich viel und und und. Man sieht wirklich sehr selten eine der schoenen Sydneybusiness-Frauen einfach mal entspannt an einer Bushaltestelle stehen und auf den Bus warten. Irgendwas macht sie mit Garantie: chatten, phonen, facebooken irgendwie etwas in die Richtung, aber garantiert nicht einfach mal die Zeit geniessen.

Will das alles ja nicht kritisieren, aber auf mich wirkt das alles schon sehr befremdlich. Ich liebe es ja zum Beispiel zu frueh zu einem Termin zu kommen – auch wenn das leider eher selten passiert, wie viele meiner Freunde bezeugen koennen :-/, aber wenns dann mal passiert, dann geniess ich es mich einfach auf ne Bank zu setzen und mich umzugucken. Nuescht denken, einfach nur gucken, hoeren, riechen. Das ist pure Entspannung und pure Achtsamkeit. Kann ich nur empfehlen.

Was in Sydney fehlt, das ist ein Fluss, der durch die Stadt fliesst und ausserdem fehlt eine Auflockerung des Gesetzes zu Trinken in der Oefftnlichkeit. In Berlin ist es schon schoen an der Spree zu sitzen und ne Molle zu trinken oder zu grillen. Das geht hier nicht so leicht. Nur das Grillen kann man hier fast ueberall und ueberall stehen sogar Grills zur freien Nutzung herum.
Auch fehlen tut mir meine geliebte Currywurst. Es gibt absolut nichts vergleichbares hier und auch richtige Schrippen gibts hier nicht. Nur sogenannte Rolls, die aber wenigstens auch schoen labbrig sind, so wie ich meine Schrippen am Liebsten habe.

Nicht vermissen tue ich hier Berlins Hipster, die coolen Szeneleute und die Berlin-Hyperer. Aber es gibt hier aehnliches, auch Sydney hat seine coolen Hipster. Vermutlich erwecke ich selber bei dem ein oder anderen Augenpaar einen hipperesken Eindruck. Geb mir aber muehe das zu vermeiden ;-)
Auch das Proletentum und die aggressiven Asis von Berlin vermisse ich nicht. Hier kann man sich ziemlich sicher auf den Strassen fuehlen. Echt angenehm.

Berlins wunderschoene Gebaeude fehlen mit. Sei es der berliner Dom, das Brandenburger Tor, das alte Museum oder die anderen zahlreiche alten , schoenen Gebaeude in Mitte, die man einfach nur gerne anschauen tut und die einfach nur pure Aesthetik sind.

Was mir aber am Meisten an Berlin fehlt, das bist du und das seid ihr. Meine Freunde und Familie. Ihr alle macht fuer mich mein Berlin aus und daher wird Sydney nie ein besseres Berlin sein koennen fuer mich.

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Roadtrip Part III – Der Rest

ENGLISH VERSION AND PICS DOWN BELOW

Fuer die letzte Nacht dann hatten wir den perfekten Spot gefunden. Ein abgelegener Parkplatz und ein sternenklarer Himmel. Selten habe ich die Sterne so schoen funken sehen. Auch das Schlafen verlief um einiges besser, jetzt wo wir “drinnen” schliefen. Es war zwar immer noch extrem kalt, aber wir wussten ja, dass wir in den naechsten Tagen wieder gen Norden fahren werden und da wirds dann garantiert waermer (ungewoehnlich nicht?) 

Fuer den Tag hatten wir geplant uns den Naturpark William Promontory Preserve zu geben. Und dort gabs dann wirklich alles: Wildlebende Tiere, tolle Ausblicke vom Berg auf das Meer und die sowohl waldige, als auch steppenhafte Umgebung. Die Bilder erzaehlen es am besten.

Der Folgetag dann war ein reiner Autofahrttag. Wir wollten moeglichst schnell zum Mount Kosziosko kommen. Das ist der hoechste Berg Australiens. Damit wir das im Rahmen unserer Reisewoche aber auch schaffen, mussten wir uns aber ranhalten und an dem Tag gut KM waelzen.

Wir haben dann einen Rastparkplatz gefunden, der sich relativ in der Naehe befunden hat und so konnten wir am naechsten Tag unser Vorhaben diesen Berg zu besteigen angehen. Auf dem Parkplatz gabs sogar eine Dusche und wir konnten endlich mal wieder was fuer die Koerperhygiene tun.

Wir kamen dann am naechsten Morgen am Berg an und waren dann tatsaechlich bis 5 uhr nachmittags am Wandern. Es war keine Everestbesteigung, denn wir starteten schon in 1.8 km Hoehe und der Gipfel war auf 2.2. Aber die Route die wir uns ausgesucht hatten fuehrte auch auf die umliegenden Gipfel und das addierte sich dann zu einem Lauf/Kletterpensum von 25k plus. Wir wurden aber mit tollen Ausblicken belohnt. Die Faerbung der Berge war wundervoll. Nur erdige Farben: Grau, moosgruen, gelb, dunkelrot. Einfach fantastisch, aehnliches hatte ich bislang nur in Irland in den Wicklow Mountains gesehen. Als wir es dann nach ganz oben geschafft haben, waren wir schon gut erledigt aber auch stolz fuer ein paar Momente die groessten Australier der Welt zu sein.

Der naechste Tag fuehrte uns dann in die Haupstdt, nach Canberra. Ein Besuch des Parlamentsgebaeudes war Pflichtprogramm und wir timeten unsere Ankunft so gut, dass wir sogar ein Fuehrung mitmachen konnten. War sehr erhellend und besonders beeindruckend mit welcher Symbolkraft dort alles errichtet wurde. Allein schon die Auswahl der Stadt Canberra als Regierungssitz hatte unzaehlige symbolkraeftige Bedeutungen. Nach der Fuehrung fuhren wir auf einen nahegelegenen Berg um uns die Stadt mal von oben anzuschauen und dort sah man dann auch wie konstruiert diese Stadt ist – zu 100 Prozent geplant. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Stadt keine richtige Seele hat. Wenn man in ihr ein wenig herum laeuft, dann findet man kaum Leute auf den Strassen, alle Gebaeude stehen leer und es gibt viiiel Platz. Ein bisschen wie ausgestorben, aber trotzdem hochmodern. So etwas wie eine Geisterstadt, aber nicht so verkommen. Ganz merkwuerdig…

Und dann wars das auch schon. Wir suchten uns nach Canberra einen Parkplatz auf halber Strecke nach Sydney, um am naechsten Tag frueh dort anzukommen. Lustigerweise trafen wir auf dem Rastplatz eine Bekanntschaft von voriger Nacht wieder. Handelte sich um ein australisches Ehepaar in gehobenem Alter, das mit seinem Wohnwagen bis nach Queensland hoch faehrt. Nette Leuts. Generell war die Atmo auf den Rastplaetzen sehr offen, zwischen den Leuten gabs ne ziemlich offene Kommunikation. koennte ich mir in DE und Europa generell so gar nicht vorstellen.

Was mich aber auch verwunderte war, dass sich in den letzten Tagen in mir ein kleines Heimweh nach Sydney aufgebaut hat. Ich freute mich schon wieder riesig auf den Sydneyhafen mit seinem OPernhaus und der riesigen Harbourbridge. Ich freute mich auf die koeniglichen botanischen Gaerten direkt daneben. Ich freute mich auf die Hochhaeuser und die Strassenschluchten, die mich jedes Mal an Manhatten erinnern liessen. Sydney ist einfach bildschoen und waere e seine Person, dann waere es ein nicht mit Worten zu beschreiben wunderschoenes Supermodel. Allerdings eins, das nicht arrogant ist und interessanterweise eine mir noch unbekannte intellektuelle Tiefe hat. Die ich aber dabei bin zu ergreunden. Was mich auf jeden Fall erstaunte war, dass die Stadt mir anscheinend wirklich schon ans Herz gewachsen ist. Sydney ist einfach nur top.

Machts gut und bis bald.
Morten

PS: Als ich jetzt eben die Bilder hoch geladen habe, musste ich mich wegen dieses Kaengurus echt noch mal wegpacken. Als wir das gespottet haben, war das mit mit irgendwas beschaeftigt, Naegel kauen oder so. Dann hats sich umgedreht und mich gesehen. Das naechste was es macht, war dass es angefangen hat sich genussvoll mit geschlossenen Augen zu kraulen. Ich dachte ich seh nicht richtig. Kaengurus sind die lustigsten Tiere der Welt!!!

ENGLISH VERSION
Hers now the final summary of the rest of our roadtrip. For the last night we found a very nice place to sleep. It was a parking place way off and above us were the brightest stars I have ever seen. As we were sleeping in the car this time, it was still not very warm, but at least we were not waking up any 30 mins again, just beacause it was so bloody cold.

The next day we spent in William Promontory Park and there we got to see it all. Kangaroos, Emus, Wombats, really nice coast lines, outbackish kinda style landscape, but also forests and beautiful, weird shaped islands. It was a perfect day, you can see that in the pics down below.

For the night we again found quite a nice place and had a good, warm night. The next day we were basically driving all day long, as we had to get close to the Mount Kosioszko National Park, hosting Mount Kosiozko the highest Mountain in Australia. We parked about 100 kms away from it and got to the starting point of the hiking track at 9 am. Then we actually were hiking and also climbing the mountain and actually spent the whole day for it. At around 5 pm we were back at the car. It was not really difficult to climb the mountain and not steep either, but we chose to walk the extended track, which also led us over the mountains located next to Mount K. So we ended up doing a 25km plus walk that day. But it payed off, the landscape was marvellous again. Very rough and earthy colors everywhere: dark red, yellow, stony grey, green and a lot of brown. It was so beautiful, once in a while there was a lake, consisting out of melted snow water. When we made ot to the top we were pretty proud to all ourselves the tallest Australians for a while.

The next day we went to the capital of Australia, which is Canberra. Really a very weird town, it has something of a ghost town with all buildings being very new in contrast. Hardly any people, though and lots and lots of space. We went there to see the parliament house and that really was quite impressive. We even got to participate in a free tour and learned a lot about Australian politics (they picked parts of the British voting system and the American and combined it) and about the house itself and all the symbolism that has been used in its design. After the tour we went up a nearby hill and were looking on Canberra from a higher perspective. And what we saw, was what we expected. It all looked 100percent planned, which it actually was. This place has no soul, as it has not been growing to what its now, it has always been like this and was basically just put there. Really very interesting, but also strange.

Yeah and that was it basically. We drove out of the city and parked on halfway to Sydney in order to get to this wonderful placeearly the next day.

What really weird to me was, that over the last couple of days I had developed a certain kind of homesickness towards Sydney. Even though I have not been living there for too long, it already got me. I just love its Manhattan like skyscrapers and its street maze, its beautiful harbours, its amazing beaches, the botanical gardens right in the middle of it. If Sydney was a person, it would be a supermodel, as its so beautiful. Still its none of those bitchy like models we all know. Sydney is confident and knows what its got, but it does not show off with it, people get stunned by it without that. You just have to envy and love Sydney. She is kind, beautiful and there for anyone. Still she is exclusive and does not let anyone stay there forever, just a few. And she also has intellect and a depth that’s mysterious and which I have not figured out yet, but I am busy with that. As you can see, I have used the personal pronoun “she” and that’s because Sydney would off course be a woman. Make sure you meet her some time.

Take care yall,
Morten

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Roadtrip Part 2 / Phillip Island

ENGLISH VERSION DOWN BELOW

Nach insgesamt 4 Tagen Melbourne fuer mich gings dann endlich weiter und auf die Strasse zusammen mit Axel und seiner Karre. Axel war wieder gut hergestellt und hat seine Minigrippe weitestgehend ueberstanden gehabt.

Als erstes Ziel haben wir uns Phillip Island gesucht, eine Miniinsel etwas ausserhalb von Melbourne. Dort sah ich endlich meine ersten Kaengurus und ausserdem eine beeindruckende Kuestenlandschaft. Die eigentliche Hauptattraktion der Insel waren aber die auf Phillip Island ansaessigen kleinsten Pinguine der Welt. Jeden Abend gibt es das Spektakel, dass diese kleinen, kaninchengrossen Viecher aus dem Meer an Land kommen, um fuer die Nacht zurueck in ihre kleinen Hoehlen in den Sandduenen zu watscheln. Der Preis, der von der Kommune verlangt wurde um an dem Event teilnehmen zu duerfen war stattlich, trotzdem wollte wir uns das nicht entgehen lassen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Kurz nach Sonnenuntergang kamen die ersten kleinen Dinger an Land und watschelten ganz vorsichtig , aber auch rasch in kleinen Gruppen ueber der Strand an Land. Man konnte richtig sehen wie erschoepft sie nach einen harten Tag im Meer waren. Manche waren so schwach, die schleppten sich geradezu an Land und dann nach Hause. Man konnte richtig mit ihnen fuehlen, wem erging es so zum Feierabend nicht selbst schon einmal? Deswegen gab es auch von allen Seiten Verstaendnis fuer das absolute Fotografierverbot. Die Kameras ,und Blitze im Besonderen, wuerden die kleinen Racker erschrecken und koennte sie davon abhalten sich zu ihren Wohnungen zu trauen. Daher kann ich leider nicht mit Fotos hier aufwarten, nur mit einem von der “Pingu-Clock”. Habe aber mal ein Fremdfoto der Pingus zweckentfremdet zur Veranschaulichung.

Fuer die Nacht suchten Axel und ich uns einen im Roadguide aufgelisteten Parkplatz und hatten unsere Muehe damit, den bei absoluter Dunkelheit zu finden. Letzendlich wurden wir aber fuendig und bauten unser Zelt auf. Erst am naechsten Morgen dann sahen wir, dass das Zelten dort ab-so-lut verboten ist, aber wenn dieses Schild nicht 24 Std beleuchtet wird und man es daduch nicht sehen kann wen man bei Dunkelheit ankommt, dann koenn wa auch nichts dafuer. Die Nacht war EISIG und wir froren richtig schlimm. Die erste und letzte Nacht im Zelt beschlossen wir. Die naechsten Naechte werden im Auto gepennt. Wir goennten uns am naechsten Morgen heissen Kaffe und Pancakes, das waermte uns dann zum Glueck schnell wieder auf.

ENGLISH VERSION

After 4 days Melbourne we finally got to hit the road. Axel was feeling good again and survived his little cold.

We decided to visit Philipp Island today. I saw my very first kangaroos in AU there and also got to a marvellous coast. Special thing about Phillip island though is actually their small penguins. They are supposedly the smallest penguins the world. Everyday in the evening they come to land from the sea to get back to their little houses in the sand dunes. We did not want to miss that even though the service centre there charges people big time for the event. But obviously all money flows back to preservation, so we could live with that. When we got there, we all got to sit on stands at the beach, shortly after the sun went down the first little groups of penguins came to land. Then they were rushing to corss the beach and vanished into the dunes. It was strictly forbidden to take pictures and most people understood that. Flashes would scare those lil guys to death and could prevent them from going home. Then they would be a welcome meal for foxes when they stay outside or they go back to sea and drown because their strength is leaving them because of a long, hard day in the ocean. So people respected that and so I cant share any pics on this with you. I added a pic from somebody else though, so that you can get a picture of those little animals.

After this it was time to go to bed, so Axel and me drove to a picnic area, where we parked the car and built up our tent. The next day we realized it was -not-fuckin-camp-here-area and there was actually a sign with a tent on it and it was crossed with two bold red lines. But it was not being lightened in the night, so how should we know? Anyway, the night was bloody cold and we decided that the upcoming night we will not be spending in the tent, but sleep in the car. We were sure anywhere its warmer than in the south of Australia outside in a tent.We rewarded ourselves the next morning with hot coffee and pancakes.

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Roadtrip Part 1: Melbourne

ENGLISH VERSION AND PICS FURTHER DOWN BELOW

Hallo zusammen,

Hier nun mein kleiner aber feiner Reisebericht ueber meinen Roadtrip, den ich die letzten 1.5 Wochen unternommen habe. Die Reise fuehrte mich und meinen Reisekumpanen Axel, den ich vor einiger Zeit in Perth kennengelernt habe von Melbourne nach Sydney. Auf dem Weg wollten wir die ein oder andere Attraktion mitnehmen und das ist uns auch ganz gut gelungen. Viel Spass beim Lesen.

MELBOURNE

Ich flog frueh von Sydney nach Melbourne und konnte so sogar noch vor 8 Uhr morgens aus dem Flugzeug steigen. Die 1000 km zwischen Sydney und Melbourne wurden in knapp 1.5 Stunden abgeflogen. Der erste Eindruck von Melbourne war: KALT. Hier war im Gegensatz zu Sydney schon der tiefste Herbst eingezogen, die Blaetter lagen groessenteils auf dem Boden und der Wind war eisig. Bei diesen Zeilen muss allerdings berucksichtigt werden, dass sie vermutlich von der groessten Frostbeule der Welt stammen. Ich schaetze es waren um die 15 Grad draussen.

Ich checkte in unser Hostel, das Bendigo Hotel, in dem sehr sehr coolen und hippen Bezirk Collingwood einund traf mich kurz darauf mit meinem Kumpel Gerry. Gerry habe ich letztes Jahr in Spanien auf dem Jakobsweg kennengelernt und ich habe mich schon lange darauf gefreut ihn am anderen Ende der Welt, in seiner Heimat Melbourne, wieder zu sehen. Er lud mich auf einen leckeren Lunch ein und wir schnackten ueber die Erfahrungen auf dem Jakobsweg, die Leute die wir dort kennenlernten und wie sich ihr Leben danach aenderte. Er als Melbourne Ikone konnte mir auch noch den ein oder anderen Tip fuer die naechsten Tage geben.

Danach gings zurueck ins Hostel, denn wenn ich in einer Nacht zu wenig Schlaf abbekomme, bin ich meist fuer den Folgetag auch wirklich nur zur Haelfte zu gebrauchen. Abends dann verliess ich mein Zimmer, ging eine Treppe tiefer und war ploetzlich auf einem Psychobilly-Festival. Def. ein kongeniales Melbourne-Setup war naemlich, dass ich ein Hostelpub als unterkunft gebucht habe. Dort kann man pennen, in der Bar unten trinken und im Bandraum sich abends ne Liveband geben – absolut LASER diese Kombi, wenn man mich fragt. Ich haette zehnmal rauf und runter und von Zimmer zu Bandraum pilgern koennen, einfach nur weil ichs so geil und komfortabel fand 

Habe mir also an dem Abend dann drei Psychobands fuer umme gegeben und bin dann ab in die Heia.
Am naechsten Morgen kam mein Kumpel Axel dann an, Frisch aus Tasmanien und wir starteten unsere Melbourne-Tour. Wir nutzten den kostenlosen Tram-Service und fuhren so um das Melbourne-Zentrum herum. So konnten wir ganz bequem ganz viel von Melbourne sehen. Wir machten Halt bei dem grossen Etihad Stadion im Zentrum und wie der Zufall es wollte, sollte in einer knappen Stunde ein Aussie-Rules-Football-Spiel beginnen und da dachten wir beide uns natuerlich: “Das geben wir uns”. Von dem Spiel war ich hellauf begeistert. Wir brauchten zwar ne Stunde und ausserdem Wikipedia um die Regeln zu schnallen, aber die Intensitaet des Spiels und der Enthusiasmus der Fans hat mich echt sofort gepackt. Ich habe meinen Fussballersatz in Australien gefunden. Das Spiel ist im Prinzip eine Mischung aus normalem Fussball und American Football. So etwas wie Fouls gibts im Prinzip nicht, alles ist erlaubt um den Gegenspieler davon abzuhalten ein Tor zu schiessen oder einen Pass zu geben. Richtig fett hart. Bombe!

Am naechsten Tag gings dann in die ACDC-Lane, das war ein Wunsch von Axel, der ein waschechter 80ies Rocker ist. Diese Lane ist winzig und mitten im Stadtzentrum und as wir dort einbogen glaubten wir unseren Augen nicht: Die Lane war pickepacke voll mit Menschen und am Ende der Strasse war ne Buehne aufgebaut auf der Bands spielen. Unfassbar. Das Foto drueckts ganz gut aus. Danach haben wir uns kurz innem gemuetlichen Kaffee aufgewaermt – siehe schones Foto – und uns dann mit 2 Atzen von Axel getroffen. Zusammen haben wir die Queen Victoria Markets erkundet, wobei es sich da um einen riesigen Markt handelt, auf deme s von guenstigen Textil bis Lebensmittel einfach alles zu guenstigen Preisen gab. Danach gings nach Hause, denn Axel hatte sich nen Virus eingefangen und auch ich war noch gekennzeichnet von meiner Erkrankung der letzten Tage. Vorm Einschlafen goennte ich mir aber noch ein paar Bands unten ;-)

Am naechsten Tag wollten wir dann eigentlich unseren Roadtrip offiziell starten und aus Melbourne raus, aber Axel hatte es dermassen mitgenommen, dass er noch einen Tag Rast benoetigte. Das kam mir letztendlich gut zu Pass, denn ich hatte noch richtig Bock auf Melbourne und es gab noch einiges, das ich sehen wollte. An Nummer eins war das “National Sports Museum”, welches sich im MCG befand. MCG steht fuer Melbourne Cricket Ground und dabei handelt es sich um das groesste Stadion Australiens mit 100.000 Plaetzen. Es war immens gross! Konnte dort eine Fuehrung machen, die vom ehemaligen Proficricketspieler Bruce gefuehrt wurde. Habe waehrend der Tour viele nerdige Fragen gestellt, die auch alle eine Antwort bekamen. Im Sports Museum habe ich mich dann von vorne bis hinten mit Aussie Football beschaeftigt, die Teams und ihre Traditionen studiert, mir die letzten Finals angeschaut und und und. Mich hats wirklich gepackt mit dem Sport. Die Zeit reicht dann gar nicht genug fuer mich aus um alles Noetige zu erfahren, so dass ich regelrecht aus dem Museum vertrieben wurde :-/

Dann gings zurueck ins schoene Collingwood, Axel gings auch schon viel besser und wir beide goennten uns ne fette Muetze Schlaf um fuer die kommende spannenden Woche geruestet zu sein. Bald folg der naechste Teil.

Euer Morten

ENGLISH VERSION

Oy fellas,

Please find down below my short summary of my roadtrip from Melbourne to Sydney. Lets first start with our experiences with Melbourne.

I arrived in the morning by plane and was shocked by the cold weather. 1000 km up North in Sydney it was much much warmer, did not really expect that. Took a bus to the city centre, checked into our hotel, the Bendigo Hotel, which was for one part accommodation and for the other music venue – kickass!

Then I met with a friend, who I got to know last year on my pilgrimage through Spain. His name is Gerry and he is a Melbournian. He is a grand dude and we talked a lot about our experiences on “The Way” and off course he could tell me a lot about Melbourne as well. He was so kind that he even treated me for Lunch.

After that went back to hostel for sleeping – I LOVE sleeping. In the eve then I just got outta my room, went downstairs and was witnessing a Psychobilly concert. This was perfect, I can tell you and just so convenient. Think I could live in this place forever. Only planning on going to bed early would never work out there (just too loud).

Next morning my buddy Axel arrived, who is going on the roadtrip with me. Actually its his car we will be using. This day we checked out Melbourne together and ended up watching an Aussie-Rules-Football game. Which was fuckin awesome. The intensity of the game and the devotion of the fans was just what I was missing in Australia. I am missing my European football you know. After a while and with a lil help of Wikipedia we figured out the rules and after that we could finish watching the game without those massive question marks above our heads. After the game we went home and I got to check out some other bands downstairs hehe.

Next morning then, Axel was pretty fucked up, that because he got sick over night. It was too much stress from him the last days, as he was travelling with his car and via ferry from Tasmania to Melbourne. The cold day in the stadium yesterday then finished him off. We went to the ACDC lane, which was Axel big wish, as he is a die-hard 70/80s Rocknroller dude. The lane was teenytiny, but still there was some kind of festival going on with a big load of people. Never seen anything like that before. After that we needed tea and got that in a nearby bar. Then we met up with some mates of Axel and we checked out the famous Queen vitoria markets on which they offer all kinds of trash. But also very useful stuff, such as American sports caps and jerseys.

We headed home so that Axel could rest and I went downstairs and watched some bands…
Next day I was by myself in the city. Axel had to rest and we delayed the start of our roadtrip for another day. Went to the National sports museum in Australias biggest stadium – the MCG. More than 100k folks fit in there, it was massive. I did a tour through the stadium and even had a guide who was tellin me and some other pals about its history and everything. I was askin a lotta nerdy questions, but he could actually answer all of them. In the museum then I sucked in history of Aussie rules football, this sport really got me.

Next day then Axel was fit again and both of us ready for take off to our road trip adventure. I will tell you more about it the next days. Take care yall!

Morten

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