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Der Norden Australiens

Die letzten Tage waren fuer mich vollgepackt mit Natur und Wildlife. Ich habe einer Tour teilgenommen, die mich in das Weltkulturerbe des Kakadu Nationalparks gefuehrt hat und anschliessend in den nahegelegenen Litchfield Nationalpark. Um gleich ein mal die Dimensionen in Form von geographischer Groesse des Kakadu Nationalparks zu veranschaulichen: Der Park ist so gross wie Belgien. Demzufolge waren wir an den 3 Tagen viel im 4Rad betriebenen Bus unterwegs, hatten aber trotzdem genuegend Zeit um einen intensiven Eindruck der Parks zu gewinnen.

 

Am ersten Tag wurde ich um 6_30 von meinem Hostel abgeholt. Tourguide fuer die naechsten Tage sollte Nik sein, mit dem ich mich in der Zeit gut anfreundetete. Nik kommt urspruenglich aus der Sydney Gegend, aus den Blue Mountains und ist seit 6 Jahren hier oben im Northern Territory. Haette er es mir nicht gesagt, dass er aus der Gegend kommt, haette ich angenommen, dass er auch hier aus Darwin kommt. Denn er hat eine braune wettergegaerbte Haut und einen starken Ozzie Akzent, vermutlich fuer die ungeuebten Ozzie-Touruists nicht sehr leicht zu verstehen. Nach unserm ersten Gespraech musste ich ihn fragen, ob er ein Surfer ist und mit meiner Annahme habe ich einen Volltreffer gelandet. Die Anzeichen waren aber auch offensichtlich fuer mich. Er hat sein Haar hinten zusammen gebunden und traegt es wohl sonst eher lang und seine gesamte Art hatte etwas sehr surfer typisches. Sehr “hang-loose” drauf und dazu kam, dass er einer der Menschen ist bei denen man das Gefuehl hat, dass wenn er einem eine Frage gestellt hat, dass er im Anschluss schon laengst woanders ist im Kopf, vermutlich traeumend von der besten Welle. Aber er hatte einen tollen Humor, ist sogar mit den Aboriginals verwurzelt und konnte uns so tolle Geschichten erzaehlen in Bezug auf Aboriginal Geschichte. Auch seine generelle Einstellung zu den Aboriginals und deren Geschichte war durchweg positiv und gab einem das Gefuehl, dass er nicht nur Tourguide, sondern auch Botschafter der Aboriginal Kultur war und das machte ihn mir sehr sympatisch.

 

Wir machten eine Tour durch Darwin und luden nach und nach mehr und mehr Leute in den Bus. Durweg gemischte Leute, aber die meisten waren Kurzzeit Touristen. Ausnahme war Victoria aus England, die in Melbourne wohnt und Sebastian ein 18 Jaehriger Koelner, der gerade erst sein Oz Abenteuer gestartet hat und dementsprechend gruen hinter den Ohren war. Ansonsten war noch eine 65(!) jaehrige und sehr vitale Neuseelaenderin dabei, die ebenfalls den Jakobsweg gelaufen ist und das sogar ein Jahr vor mir im Jahre 2011 – also mit 62 – Respekt!

Dann war noch ein deutsch franzoesisches junges Paar dabei, dass seine Hochzeitsreise machte hier. Interessanterweise waren beides Physiker, die sich in Zeuthen (!) bei Berlin kennen und lieben gelernt hatten. Das macht einen doch stolz 🙂 Ansonsten bunt gemischt, meistens eher junge Leute in ihren 20gern: Kolumbianer, Italiener, Taiwanesen, Kanadier, Kiwis. Insgesamt waren wir 15 Leute glaube ich.

 

Wir fuhren also zuerst in Kakadu Nationalpark. Wir erfuhren von Nik, dass Darwin, dass haerteste Pflaster in ganz Australien ist. Maenner/Frauen Ratio liegt bei 16:1, nirgendwo gibts mehr Kieferschaeden, nirgendwo wird mehr getrunken, nirgendwo gibts mehr Alkoholkranke. Dazu kommt dass in Darwin 150.000 Leute in der Trockensaison wohnen und gerade einmal 50.000 in der Feuchtsaison. Die Suizidrate steigt in der Feuchtsaison steil an und auch die Unfaelle mit Krokodilen, da die Wassermassen den Kroks eine Landinvasion ermoeglichen.

Darwin selber ist auch nicht besonders huebsch. Es gibt eine Hauptstrasse hier, auf der sich alle Hostels befinden. Es ist ziemlich laut abends und eine Partymeile im Ballermann Stil. Besonders traurig ist zu sehen wie junges und altes Volk von Bar zu wankt und auf dem Weg von auf dem Boden sitzenden Aboriginals um Zigaretten angebettelt werden. Auch die Aboriginals haben an dem Abend viel getrunken, haben aber bei weitem nicht so viel Spass wie die Touristen. Solche Szenen haben einen eher missmutigen Blick auf Darwin fuer mich erzeugt.

 

Aber zurueck zur Tour. Auf dem Weg nach Kakadu machten wir einen Stopp an einen Roadhouse, wo wir die beiden Kroks Brutus und Fred beaeugen konnten. Waehrend Brutus ein Salzwasser Krok ist, ist Fred ein Suesswasser Krok und wir lernten dass nur die “Salties” fuer Menschen gefaehrlich sein koennen. Daher: Feuchtsaison bedeutet, dass die “Salties” an Land kommen koennen und das bedeuted viel Gefahr.

Es ging weiter und machten Stopp an einem “Billabong” einem Wasserloch im Outback. Dort machten wir eine Krokodil und Wildlife Tour auf dem Wasser. Viele Krokodile gab es nicht zu sehen, dafuer aber eine reichhaltige Auswahl an schoenen Voegeln, auch ein Wallaby (kleines Kaenguru) beobachtete uns neugierig vom Ufer aus. Wallabies sind ein gern gesehenes Fressen fuer die Krokodile erfahren wir. Denn wenn die Skippys ans Wasser hoppeln um ein wenig zu trinken, dauert es nicht lange, dass eines der Krokodile aus dem Wasser geschossen kommt um sich eines zu schnappen.

 

Nach 3 Stunden Fahrt gelangten wir endlich in den Kakadu Nationalpark und machten Stopp an “Ubirr”. Dort konnten wir “Rockart” von Aboriginals bestaunen, die viele tausend Jahre alt sind. Ein noch eher juengeres Bild zeigt einen weissen Mann, der seine Haende (Anm: in seinen Hosentaschen) verstecken kann. Es bedarf nicht viel Interpretationsvermoegen um erkennen, dass dies ein Warnsignal fuer andere Staemme ist, die an diesem Ort vorbei kommen. Andere Zeichnungen sind Hinweise auf Essen, dass es in der Naehe zu finden gibt wie zb Baramundi Fisch. Nahe der Rockart gab es einen Huegel, den wir erklommen und von dort oben hatten wir einen fantastischen Ausblick ueber den gesamten Nationalpark und sahen alle seine vielen Facetten: weite gruene Suempfe, uralte Steinformationen, weite und sich staendig aendernde Waelder – wunderschoen. Der Park bietet wie wenig vergleichbare Plaetze auf der Welt einen sehr sehr abwechslungsreiche Flora und Fauna. Wir konnten das selbst im Fahrzeug miterleben wie sich die Landschaft bsp vom Sumpf in 5 Minuten in Halbsteppe verwandelte und manchmal war auf der einen Strassenseite Savanne und auf der anderen Gebirge und UEBERALL gab es riesige Termitenhuegel.

 

Nun neigte sich der Tag dem Ende zu und wir erreichten unseren Campground. Wir bauten schnell die Zelte auf und bereiteten unsere Swags fuer die Nacht vor. Wir machten ein Lagerfeuer und bereiteten unser Essen darueber zu. Krokodilfleisch, Wuerstchen, selbstgestampftes Kartoffelpueree und Salat. Dazu gabs australisches Bier, Nik spielte ein wenig auf der Gitarre und alle kamen sich ein bisschen naeher.

 

Der naechste Tag sollte der schoenste der 3 Tagestour werden. Wir standen um 5:30 auf, fruehstueckten und packten zusammen und starteten um 7 Uhr in den Tag. Gleich nachdem wir den Campingplatz verliessen aenderte sich das Terrain. Es ging buchstaeblich ueber Stock und Stein und es musste ab sofort Gebrauch vom 4Rad Antrieb gemacht werden. Ab nun ging es auf direktem Wege in die entlegensten Teile des Parks und ein 4Radantrieb ist ab sofort ein absolutes Muss, denn sonst bleibt man stecken.

 

Spaetestens jetzt bereute ich nicht mehr, dass ich mich fuer eine organisierte Tour entschieden habe und gegen eine selbst geplante mit den paar Maedels, die ich unterwegs kennengelernt habe. Es ging nicht nur ueber extrem sperriges Terrain, sondern tatsaechlich auch direkt durch einen Fluss beherbergt mit Salzwasserkrokodilen. Das Fahrzeug geht buchstaeblich unter Wasser. Nicht auszudenken, wenn ich mit den Maedels unterwegs gewesen waere und wir uns vorher nicht entsprechend versichert haetten, das haette richtig teuer werden koennen mit etwas Unglueck. Und auch die Vorstellung mit dem Wagen womoeglich in dem Fluss mit den Kroks stecken zu bleiben, war mir wahrlich keine schoene…

 

Erster Stopp war eine Wasserquelle mit dem “zweitsaubersten Quellwasser der Welt”. Nik erzehlte uns eine Geschichte dazu, dass er einmal eine Tour leitetete mit einer Ikone der “Raw Food Bewegung”, ein Mensch mit Nachnamen Wolf, der ausserdem einen Saftmixer mit Namen Nutribullet im US Fernsehen oft und gerne bewirbt. Dieser Mr Wolf ist anscheinend ein ganz schoener Freak und war mit seiner 40 Mann Juengerschaft im Kakadu unterwegs. Er hatte ein Geraet dabei, dass die Wassersauberkeit messen kann und dabei ermittelte er anscheinend nicht fuer moeglich gehaltene Traumwerte. Wir alle fuellten unsere Wasserflaschen mit dem Zauberwasser und es schmeckte wirklich SEHR gut. Ich machte in meiner Gruppe kein Geheimnis daraus, dass ich mir nichts schoeners vorstellen koennte, als mit diesem Zeug  ein paar richtig geile Tees zuzubereiten. Leider hatte ich mein Teelabor aber nicht dabei und damit fiel das leider aus.

 

Next Stopp war “Twin Falls”. Auf dem Weg zu eben diesem fuhren wir durch den vorhin erwaehnten Krokodilfluss und gluecklicherweise blieben wir auch nicht stecken.

Uns blieb nun die Wahl laut Nik: Entweder wir gehen nach unten zum Wasserfall, machen eine Bootstour bei der wir fuer 5 Minuten den Wasserfall sehen und die Sache ist beendet oder wir klettern AUF den Wasserfall, schwimmen in den dortigen Wasserbecken und erkunden die Gegend. Selbstredend entschieden wir uns fuer die zeite Moeglichkeit.
Der Aufstieg daurerte eine gute 3/4Stunde und war durchaus fordernd, aber die Belohnung hatte es in sich, fuer mich war es wirklich eine Form von Paradies. Menschenleer und ruhig. Wunderschoene rote Steinformationen auf dem Boden, kristallklares und natuerlich durchaus trinkbares Wasser und ueberall GING was. Kleine Froesche huepften ueberall rum, Kaulquappen schossen durchs Wasser, nie gesehene Insekten transportierten Blaetter von A nach B, Voegel zwitscherten, riesige Haufen zeugten von der Praesenz von Buffalos, es gab Baeume deren Zweige mit Honig gefuellt waren und die man auslutschen konnte, das Wasser war herrlich erfrischend und die Felsen waren warm und behaglich. Die Zeit dort oben war einfach nur herrlich. online cialis pharmacy

 

Dann: Abstieg – zurueck in den Jeep – ab nach Jim Jim Falls. Dem Namen nach ist Jim Jim ebenfalls ein Wasserfall, allerdings wurden wir vorgewarnt, dass er aktuell nur ein wenig plaetschern tut, zu anderen Zeiten im Jahr schaue das anscheinend ganz anders aus. Klettermaessig hatte ich auf dem Weg zu Jim Jim richtig Spass. Wir mussten ueber viele extrem grosse Felsen klettern und springen und ein gutes Mass an Koordination, Konzentration und Koennen war gefordert um nun voran zu kommen. Dank meiner erprobten Wanderstiefel huepfte ich von Stein zu Stein und ich war erstaunt wie unsere Neuseelaenderin hier erneut mitspielte. Selbstredend war sie nicht so schnell wie die juengeren der Truppe, aber trotzdem meisterte sie die Etappe beeindruckend fuer ihr Alter.

 

Jim Jim Falls war klasse! Man muss sich das so vorstellen. Fuer gute 30 Minuten springt man hochkonzentriert und bei 32 Grad von Stein zu Stein und ploetzlich steht man in dieser gewaltigen Ecke. Die Ecke ist geformt von sehr hohen schwarz-roten Steinwaenden, ganz oben drohen kolossale Felsen herunterzufallen. Und in dieser Felsecke befindet sich ein grosses Wasserloch mit dazu gehoerigem Wasserfall. Das Wasser selber ist eiskalt. Die Felswaende sind ca. 200 Meter hoch und das Wasserloch ist MINDESTENS 75 Meter tief. Uns wurde erzaehlt, dass jemand, der vermutlich kein geuebter Schwimmer war, trotz Vorsichtwarnungen in dem Wasser schwimmen war und untergegangen ist. Rettungsversuche waren vergeblich und die erste Bergungsmission war vergebelich, weil das uebliche Tauchequipment nur bis 50 m reicht. Es musste also Tiefseeausruestung verwendet werden. Die wurde daraufhin heran gekarrt aus Darwin und man fand den Toten in eben jenen 75 Metern Tiefe. Laut der Tauchcrew war noch lange kein Ende in Sicht als sie ihr Tauchobjekt fanden und haetten theoretisch noch viel tiefer gehen koennen. Daher ist die Tiefe des Wasserlochs nicht genau bestimmt, nur dass es mindstens 75 Meter sind. Ich habe das Wasser kurz angetestet und erfrischte mich ein wenig, denn es war echt heiss an dem Tag. Auf eine ausgedehnte Schwimmrunde verzichtete ich allerdings.

 

Nach einer schoenen Stunde Aufenthalt gings wieder zurueck zum Wagen und ich lief staunend ueber den Parkplatz, denn selten habe ich so viele Jeeps auf einmal gesehen. Ein “Jurassic Park” Jeep erhaschte ein besonderes Mass Aufmerksamkeit von mir. Wir duesten bzw rumpelten wieder durch den Park und machten uns auf den Rueckweg, denn der naechste Tag sollte komplett dem Litchfield Nationalpark gehoeren. Daher mussten wir jetzt also fuer den Rest des Tages erstmal “Belgien komplett durchqueren”. Nach etwa 3.5 Stunden kamen wir an unserem naechsten Nachtlager an, einem Campingplatz nahe einem Outback Pub. Mittlerweile hatten alle die Campingmechanismen schon gut verinnerlicht, so dass wir zuegig alles aufbauten und auch schnell das Abendessen zusammen zauberten und den Abend wieder bei einem ausgiebigen Lagerfeuer ausklingen liessen.

 

Am naechsten Tag dann also Litchfield. Vorweg kann ich sagen, dass die Natur von Litchfield gleich der von Kakadu fantastisch war, sozusagen eine Form von “Mini-Kakdu”. Auf der anderen fuehren die Umstaende, dass Litchfield NP deutlich naeher bei Darwin liegt und die Tatsache, dass Litchfield komplett mit normalen Autos erreicht werden kann dazu, dass der Park viel mehr frequentiert ist als Kakadu – es sollte wirklich so voll dort sein, dass meine Erfahrung mit Litchfield stark getruebt sein sollte.

 

Wir starteten wieder frueh in den Tag und machten uns um 7 Uhr mit unserem Jeep auf nach Litchfield. Wir kamen frueh an den sogenannten Rock Buly Holes an und waren sogar mit die ersten Gaeste vor Ort. Bei den Holes handelt es sich um kleine MiniWasserfaelle, die sich gut zum Baden eignen. Fuer mich war es noch zu frueh dafuer, daher entschied ich mich ein wenig die Gegend fuer mich allein zu bewandern und sie war wirklich sehr schoen und abwechslungsreich. Habe einige Schmetterlinge gesehen und ein paar Flussbette, die ruhig und still waren. Als ich von meiner Tour zurueckkam traute ich meinen Augen kaum, denn alles war ploetzlich komplett mit Menschen bevoelkert. Es war 10 Uhr morgens und Sonntag, halb Darwin war da hatte ich den Eindruck.

 

Es ging wieder in den Bus und zum naechsten Ort. Und dort gab es wieder einen schoenen Wasserfall zu bestaunen. Bei einem Gang zur Spitze des Wasserfalls kamen wir an einem wild lebendem schwarzen Schwein vorbei. Leut unseres Tourguides sind das die Art Tiere, die einem sehr haeufig hier oben im Northern Territory begegnen. Neben Schweinen laufen einem  auch Wildesel und Wildpferde uber den Weg.

 

Zum Abschluss des Tages gingen wir dann zu den sogenannten Florence Falls. Und das ist wirklich ein paradiesescher Ort. Wie in einer Lagune mixt sich Wasser, mit Steinen und Regenwald – einfach traumhaft. Schade nur, dass dies ein wirklich sehr beliebter Ort ist und demenstrpechend bevoelkert. Ich wollte nicht einmal schwimmen gehen so sehr war mir das zuwider. Die Natur war so schoen und ueberall lagen Bierdosen herum und anderer Muell. Ich erzaehlte Nik davon und er findet es auch schandhaft und dass er regelmaessig mit den anderen Tourguides hier nach dem Wochenende vorbei kommt und hinter den Menschen aufraeumt. Er vertraute mir an, dass dies der Teil der Tour ist, der ihm bei weitem am wenigsten gefaellt. Keine Ueberraschung fuer mich. Aber die Fotos sollten trotzdem zeigen was fuer ein schoener Platz der Erde dies trotz allem war, ist und hoffentlich auch bleibt.

 

Das war auch fast das offizielle Ende der Tour. Nachdem unsere Gruppe mit dem Planschen im Wasserbecken fertig war, gings mit dem Bus zu unserer letzten Station – dem Termitenland.

Nik zeigte uns einen der groessten Termitenhuegel der Umgebung – ganze 8 Meter hoch. Er erklaerte uns viel ueber das Leben der Termiten und dass die Huegel in etwa alle 10 Jahre um 1 m wachsen. Demzufolge war der 8 m hohe Berg und schon ganze 80 Jahre alt. Besonders interessant ist, dass seit der Gruendung immer noch die urspruengliche Termitenkoenigin im Berg residiert und weiterhin fleissig Eier legt. Dies tut sie nur solange in ihrem Gemach eine Temperatur von 30 Grad und etwa 70 Prozent Luftfeuchtigkeit herrschen, nur solange diese Rahmenbedingungen existieren legt sie weiter Eier und garantiert den Fortbestand der Kolonie. Sollte sie ihrem Job nicht mehr nach kommen koennen, weil die Temperaturbedingungen sich geandert haben, stirbt die Kolonie. Demzufolge muessen die Termiten ganze Arbeit leisten um die Temperatur konstant zu halten. Ein Merkmal der Termitenburgen ist, dass sie alle gen Norden ausgerichtet sind um die Temperatur innen konstant kuehl zu halten. Mein Interesse an Termiten wurden durch Niks Erlaeuterungen deutlich gesteigert. Handelt sich bei den Freunden um wahre Wunderarchitekten. Cialis 20 mg

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Danach gings aber nun wirklich nach Hause und wir wurden nach einer mehrstuendigen Fahrt wieder in Darwin abgesetzt. Mit ein paar der Leute habe ich mich noch ein wenig naeher vernetzt und versprochen im Kontakt zu bleiben. Besonders Tag 1 und 2 werde ich gerne noch lange in Erinnerung behalten, sie haben mir einen tollen Einblick in die Welt des Kakadu Nationalparks gegeben.

 

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